Merzouga oder Zagora – Welche Wüste in Marokko darf es sein?

Ein großer Teil von Marokkos Süden und Osten besteht aus Stein- und Geröllwüsten und wüstenartigen Gebieten. Wir befinden uns hier an den äußersten nordwestlichen Ausläufern der Sahara (Karte mit den Grenzen der Sahara), des größten zusammenhängenden Wüstengebiets der Erde.

Geröllwüsten, genannt Hammada, sind allerdings nicht das, was wir vor Augen haben, wenn wir an die Sahara denken. Nein, wenn wir die Augen schließen, sehen wir endlos erscheinende Dünen, über die der Wind weht und dabei filigrane Wellenmuster in den feinen Sand zaubert. Wir sehen vielleicht auch Karawanen, die langsam durch die Dünentäler trotten, und auch ein funkelndes Firmament in der Nacht gehört dazu – da schlägt doch das Herz eines jeden Freundes der Einsamkeit höher!

Zum Glück gibt es auch in Marokko Gebiete, in denen wir so solche Sandwüsten, sogenannte Ergs, entdecken können!

Wer selbst die Sandwüsten der Sahara in Marokko erleben will, der kann als ersten Einstieg in das Erlebnis „Wüste“ eine oder mehrere Nächte in einem sogenannten Bivouac buchen. Das sind fest installierte „Berberzelte“ in der Wüste, die als Stützpunkt und Übernachtungsmöglichkeit für Reisende und Guides dienen.

Ihr bekommt in so einem Camp ein mehr oder weniger traditionelles Abendessen, werdet danach von den Guides mit Berbermusik unterhalten (gern mit Lagerfeuer) und seht morgens einen Sonnenaufgang in der Wüste.

Die Anreise zum Camp erfolgt vom Rand der Wüste normalerweise entweder in 10-20 Minuten mit einem Geländewagen des Veranstalters oder in 1 bis 1,5 Stunden per Kamel. Allerdings müsst ihr die Sandwüsten erst mal erreichen, denn die liegen ziemlich abgelegen nahe der algerischen Grenze. Von Marrakesch aus sind das viele Stunden Fahrt. Mehr dazu erfahrt ihr weiter unten.

Merzouga und Zagora – zwei unterschiedliche Wüsten

Wer als Neuling in Marokko nach so einer Wüstenübernachtung sucht, der wird immer wieder zwei Ortsnamen sehen, die miteinander konkurrieren: Merzouga und Zagora. Merzouga gilt als absolutes Muss für alle, die in Marokko eine Nacht in der Wüste verbringen wollen, während Zagora als „Wüste zweiter Klasse“ abgestempelt wird.

Wir haben während unserer Marokko-Reise jeweils zwei Nächte in jeder dieser Wüsten verbracht und stellen euch in diesem Beitrag die Unterschiede zwischen Merzouga und Zagora vor. Ihr erfahrt auch, was euch bei so einem Wüstentrip erwartet (bzw. erwarten kann) und was es dabei zu beachten gibt. Wir wollen insbesondere auch einen Stab für Zagora brechen – diese Wüste braucht sich nicht zu verstecken und hat bietet Merzouga gegenüber auch Vorteile, die insbesondere dann interessant sind, wenn man sich mehr Ruhe wünscht.

Unsere Erfahrungsberichte über unsere Trips in die Sandwüste:

  • Merzouga – Mit einem Berber unterwegs in den unglaublichen Sanddünen von Merzouga
  • Zagora – Die Wüste zeigt ihr Gesicht, und es ist wunderschön

Jetzt schauen wir uns die beiden Wüsten – die ja eigentlich ein Ausläufer der Sahara sind – mal genauer an. Zuerst zur Lage: Auf der Karte unten seht ihr mit roten Wüstensymbolen gekennzeichnet, wo Merzouga und Zagora (bzw. die Zagora-Wüste) liegen.

Erg Chebbi bei Merzouga – Die Hochglanz-Wüste

Merzouga ist für die großen und faszinierend schönen Sanddünen des Erg Chebbi (so heißt die Sandwüste bei Merzouga) berühmt und entsprechend gut besucht. Erg Chebbi ist ein begrenztes, tropfenförmiges Gebiet von ca. 25 x 9 km Größe, in dem sich feinster Sand zu wirklich atemberaubend schönen beige-gold-orange-roten Sanddünen von bis zu 150 Metern Höhe auftürmt. Hier sieht es also ganz so aus, wie wir uns eine Wüste vorstellen.

Ein Meer aus Sand: Erg Chebbi
Ein Meer aus Sand: Erg Chebbi, Handy-fotografiert von einer der höchsten Dünen aus
Erg Chebbi
So sieht Erg Chebbi aus. Ihr seht auch gleich, wo wir uns so aufgehalten haben 😀 (Mehr Infos dazu im zugehörigen Bericht)

Es ist daher gut zu verstehen, dass so viele Touristen fürs schnelle Foto hierherkommen. In Erg Chebbi kann man fantastische Bilder mit Dünen, Himmel, Mensch und Dromedar machen. Allerdings ist das Gebiet begrenzt – das seht ihr an der Karte – und das “Ende der Wüste” ist nie weit weg. Insbesondere, da es seit März 2019 keine Camps mehr im Zentrum der Wüste gibt – die Camps liegen seitdem alle am Rand der Wüste!

Und Camps gibt es nicht gerade wenig. Auf unserer westlichen Seite war das zum Glück nicht so schlimm, aber es gibt Bereiche, in denen sich hinter quasi jeder Düne ein Camp befindet – in der Google Maps Satellitenansicht könnt ihr das sehen.

Übrigens: Wer versucht, die großen Dünen von Merzouga zu Fuß zu erklimmen, bekommt einen Eindruck davon, was es heißt, einen Schritt vor und drei zurück zu machen 😀 Ja, wir waren oben – aber in sengender Hitze (obwohl schon „Winter“ laut unseres Kamelführers Said) mussten wir alle 10 Schritte stehen bleiben, zu Atem kommen und tranken dabei Unmengen an Wasser.

Seit März 2019 Camps nur noch am Rand der Wüste

Offenbar ist die marokkanische Regierung aufgrund der stark zugenommenen Zahl der Camps in den letzten Jahren eingeschritten und hat ohne Vorwarnung die Camps im Zentrum der Wüste beseitigt. Auch unser Camp gehörte zu den abgebauten Camps. Es wurde betrieben vom Hotel Kasbah Mohayut im Ort Hassilabied nördlich von Merzouga.

Das Hotel hat daher ein neues Camp errichtet, das nicht mehr wie zuvor mitten in den Dünen zu finden ist, sondern am äußersten westlichen Rand des Sandfelds. Von hier aus sieht man auch auf die Zufahrtsstraße nach Merzouga in wenigen 100 Metern Entfernung. Die ist zwar nicht stark frequentiert, aber wenn ein Auto dort fährt, dann sieht man das (schlimmer noch: man hört es auch).

Ausblick über die Dünen zu den Bergen
Sanddünen von Erg Chebbi. Weiter vorne ein Kasbah-Hotel am Rande von Erg Chebbi, das sich leider direkt in Sichtweite unseres Camps befand (das Camp ist 10-15 Dromedar-Minuten entfernt weiter rechts)

Auf der Website des Hotels steht aber noch, dass sich das Camp im Zentrum des Dünenfelds befindet [Stand: 16.09.2019]. Und scheinbar machen das andere Anbieter auch, denn wer will schon „in die Wüste“ mit Lärm vom Straßenverkehr. Das hat mich zunächst schwer enttäuscht, bis ich erfahren habe, dass es eine kurzfristige Räumungsaktion war und die Camps in der Wüste ja nichts dafür können.

Jedenfalls: Wir haben während unseres Tagestrips in Erg Chebbi dann auch mehrere verlassene Camps im Zentrum der Wüste gesehen. Wenn du auf einer Website was von „Camp in the middle of the Dunes“ liest, dann glaub mal lieber nicht dran!

Überlaufene Glamour-Wüste

Das muss dir bei Merzouga bewusst sein: Erg Chebbi ist eigentlich recht klein, man ist nie wirklich weit vom Rand des Sandgebietes entfernt. Und da dieser Sahara-Abschnitt deswegen so gut zugänglich ist UND auch noch eine klasse Sandkulisse abgibt, kommen hierher alle diejenigen, die sich in der Wüste austoben wollen:

Hier kann man mit Quads und Strandbuggys über die Dünen heizen, auf Sandboards die hohen Dünen runterrutschen, und natürlich kommen massig „Instagram-Chicks“ her, die sich mit wehendem Kleid und flatterndem Haar vor Wüstenhintergrund ablichten lassen und dazu einen nachdenklichen Lifestyle-Spruch posten. Deswegen Glamour-Wüste ^^

Merzouga direkt am südlichen Westrand von Erg Chebbi wurde erst vor wenigen Jahrzehnten gegründet. Hier ließen sich viele Nomaden nieder, die nun sesshaft wurden. Der Ort ist ziemlich unansehnlich und lebt zu nahezu 100 % vom Tourismus. Von hier und aus der direkten Umgebung (Hassilabied) starten die meisten Touren in die Wüste.

Sanddünen am Rande von Erg Chebbi
Spuren zum Dünenberg

Aber: Egal ob rumheizen oder Insta-Bilder: Erg Chebbi bei Merzouga haut optisch um. Diese Mini-Wüste ist wegen ihres Farbenspiels und ihrer hohen Sandberge wirklich dramatisch schön. Aber eben auch gut besucht. Im Grunde wie Mallorca 😀 Auch mitten in der Wüste hört man immer wieder irgendwo Motorenlärm und mit Pech taucht dann auf dem nächsten Dünenkamm eine Gruppe Quads auf, die halsbrecherisch um die Kurven brettert.

Wer aber nur eine Nacht in der Wüste bucht – und das ist Standard -, der hat mit den Quads und Buggys tagsüber weniger Probleme, weil er ja dann gar nicht mehr da ist. Wir besuchten mit Kamelen und zu Fuß tatsächlich tagsüber das Zentrum der Wüste und haben deswegen einen Eindruck davon gewonnen.

So, bevor ihr jetzt gleich losklickt und euren Trip nach Merzouga bucht, lest erstmal weiter 😀 Zagora hat auch einiges zu bieten – und letztlich ist es gar nicht so wichtig, welche der beiden Wüsten ihr besucht, denn es kommt auch auf andere Faktoren an, wie gut der Trip wird.

Sunset-Watching bei Merzouga

Was es glaube ich auch nur bei Erg Chebbi gibt, sind Sonnenuntergangs-Trips. Das ist die kleinste Form von Wüstenbesichtigung, und wir haben sie am Tag nach unserem eigenen Erg Chebbi-Trip beobachtet: Abends werden zig Touristen für einen 15-minütigen Ritt aufs Dromedar verfrachtet und mehrere Karawanen ziehen los bis zu den ersten höheren  Dünen.

Dort steigen alle ab und haben dann ca 30 Minuten die Gelegenheit, der Sonne beim Untergehen zuzuschauen (an dem Abend war ein Gewitter im Anmarsch und es gab keine Sonne zum Zuschauen) oder auf den Dünen herumzurutschen.

Wir waren sowieso gerade spaziergangsmäßig vom Hotel aus unterwegs und haben zig Touristen auf den Dünenkämmen gesehen. Danach geht’s für die Touris wieder aufs Kamel und die paar Minuten wieder zurück.

Das geht bei Merzouga, weil es dort so viele angenehme Hotelanlagen gibt, die an der Zagora-Wüste einfach fehlen.

Die Wüste von Zagora – Mehr Wüste und weniger los

Zagora ist etwas schwieriger zu lokalisieren/definieren. Während Merzouga sich direkt an die Sanddünen schmiegt, liegt die Zagora-Wüste rund 80 km südlich des Ortes, nördlich von M’hamid, im meist ausgetrockneten Draa-Tal.

Bis vor 30 Jahren brauchten Touristen für die Weiterfahrt dorthin noch eine Genehmigung und somit hinkt dieses Wüstenfeld aus touristischer Sicht Merzouga ein wenig hinterher.

Aus historischer Sicht ist Zagora aber viel interessanter (auch, wenn es dort selbst nicht wirklich so viel zu sehen gibt), denn die Stadt liegt, wie auch M’hamid als letzter Außenposten vor der heutigen algerischen Grenze, an einer jahrhundertealten Karawanenroute zwischen Timbuktu und Marrakesch.

Dünen der Zagora-Wüste
Sanddünen der Zagora-Wüste im Draa-Tal

Abwechslungsreiche Wüstenlandschaften südlich von Zagora

Die Wüste von Zagora (nördlich von M’hamid – nachfolgend Zagora-Wüste genannt ^^) ist abwechslungsreicher als Erg Chebbi: Es sind nicht nur einfach Berge aus Sand, sondern hier wechseln sich nur wenige Meter hohe beige Sanddünen mit kleinen ausgetrockneten Ebenen ab.

Wüstenlandschaft von Zagora
Wüstenlandschaft im Draa-Tal

Dort trotten die Dromedare über felsartigen festen Lehm, über Geröll und Steine, aber natürlich auch durch beigen Sand, vorbei an merkwürdigen kleinen Hügeln und niedrigen Plateaus. In den Dünen wachsen immer wieder auch völlig verdreht wirkende Bäume, Tamarisken, teilweise schon halb in Sand und Lehm vergraben.

Diese wunderliche „Baum-Dünen-Lehm-Savannenwüste“ beginnt direkt am Ort Ouled Driss, von dem aus wir unsere Kameltour starteten. Sie ist ein paar wenige Kilometer breit. Direkt am nördlichen Rand dieser Region hatten wir unser Camp. Daran schließt sich eine flache Geröll-Ebene an und ein paar Kilometer weiter kommt dann noch ein „klassisches“ Sanddünenfeld mit reinen gelben Sanddünen (Erg Lihoudi). Dieser Erg ist aber nicht so groß wie Erg Chebbi.

Östlich von Zagora gibt es auch … naja… ich nenne es mal „Sandwüste“, aber das ist schon sehr positiv ausgedrückt. Macht bitte nicht den Fehler und bucht einen Trip in die „Wüste“ direkt bei Zagora – dort reiht sich auf einem winzigen Sandfeld ein Camp ans nächste, die Dünen sind ein Witz und .. naja, tut es einfach nicht. Wir sind daran vorbeigefahren und haben das Elend gesehen.
Achtet daher bei Zagora darauf, dass der Ortsname M’hamid, Ouled Driss oder Erg Lihoudi auftaucht. Dann könnt ihr sicher sein, dass ihr auch wirklich Wüste bekommt.

Satellitenbild mit der Lage des Camps etc
Damit ihr euch das besser vorstellen könnt hier ein Satellitenbild aus Google Maps mit meinen kompetenten Informationen drauf 😀
Unser Camp in der Zagora-Wüste im Draa-Tal. Im Hintergrund sind die Dünen von Erg Lihoudi zu sehen
Unser Camp in der Zagora-Wüste im Draa-Tal. Im Hintergrund sind die Dünen von Erg Lihoudi zu sehen

Wüstengefühl in der Wüste

Obwohl wir erst die gewaltigen Dünen von Erg Chebbi gesehen hatten, hat mich Zagora nicht enttäuscht. Die Wüstenart ist eben eine völlig andere, aber auch hier bieten sich faszinierende, beige Sanddünen, weite Ausblicke und natürlich Stille und dunkelste Nächte.

Im Gegensatz zu Erg Chebbi ist die Zagora-Wüste im Draa-Tal eine echte Wüste. Das ganze Gebiet um M’hamid ist ein riesiges Ausläufergebiet der Sahara, in dem sich Dünenfelder (wie auch Erg Chegaga) immer wieder mit Hammadas abwechseln. Von Zagora aus kommend fährt man entsprechend auch an mehreren großen Warnschildern vorbei, dass man nun die Wüste betritt. Also kein „Sandspielplatz“ wie Erg Chebbi, sondern richtige Wüste.

Hinweisschild bei der Einfahrt ins Draa-Tal von Zagora aus: Wasser ist ein Schatz
Hinweisschild bei der Einfahrt ins Draa-Tal von Zagora aus

Im Gegensatz zu Erg Chebbi drängt sich hier die ganze Action nicht auf einen kleinen Fleck zusammen, so dass es auch deutlich weniger Camps gibt. Ganz ohne geht es aber natürlich auch nicht – gerade in Erg Lihoudi, das wir in einigen Kilometern Entfernung gut sehen konnten, gab es durchaus einige Camps. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass dort auch mehr Buggys und Quads unterwegs sind. In unserem Bereich jedenfalls gab es die nicht und auch keine Spuren davon.

Dennoch ist die Zivilisation auch hier nicht ganz verschwunden: am Horizont sieht man vom Camp aus weit entfernt einzelne Wasser- oder Speichertürme der nächsten Siedlungen, und wenn nachts extrem selten ein Auto von Zagora kommend durch die Ebene fährt, sieht man das Licht ebenfalls – aber man hört nichts davon. In dieser Wüste fühlten wir uns insgesamt abgelegener als in Erg Chebbi.

Wer also wie ein biblischer Prophet die Stille und Einsamkeit der Wüste sucht, der findet sie eher bei M’hamid als bei Merzouga.

Vielversprechender Kandidat nebenbei erwähnt: Erg Chegaga

Übrigens geistert neben Merzouga und Zagora noch ein dritter Name immer wieder herum, der aber Marokko-Neulinge kaum erreicht: Erg Chegaga. Das ist die “Sandwüste für Fortgeschrittene”, hier werdet ihr auf deutlich weniger Instagram-Chicas und Tages-Spaßtouristen treffen.

„Die Wege der Weisheit führen durch die Wüste“

DAs sagen laut dieser Seite die Tuareg

Dieses Sandwüstenfeld liegt beginnt rund 50 km westlich von M’hamid und der Zagora-Wüste, ist deutlich größer als Erg Lihoudi bei M’hamid und Erg Chebbi und verfügt dabei über beinahe ebenso hohe Dünen wie Erg Chebbi. Erg Chegaga ist allerdings auch nicht gut erreichbar – es gibt keine Straße dorthin.

Diese Wüste würde uns für den nächsten Marokko-Trip sehr reizen, für diesen Beitrag müssen Merzouga und Zagora aber ausreichen. Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber, weil ich es selbst gerne schon im Voraus gewusst hätte 😀

Debbie und ein paar Tamarisken in den Dünen von Zagora
Debbie und ein paar Tamarisken in den Dünen von Zagora

Was ist besser – Merzouga oder Zagora?

Bei zwei schönen Sandwüsten und so vielen Bivouac-Anbietern stellt sich natürlich die Frage: Für welchen Trip soll ich mich entscheiden?

Zahlreiche Reiseblogs und -berichte da draußen befassen sich mit der Frage, ob Merzouga oder Zagora besser ist. Die meisten Blogs empfehlen dann Merzouga, weil der Trip von Marrakesch aus nur geringfügig teurer ist, und die Dünen wären eben toller. Und in Merzouga gäbe es bessere Luxury Camps. Und auch die Entfernung von Marrakesch aus spielt bei ihnen eine Rolle.

Merzouga ist rund 550 Straßenkilometer von Marrakesch entfernt. Das klingt nicht viel, bedeutet aber durchaus eine zehn- oder mehr-stündige Fahrt. Nach M’hamid sind es 100 km weniger, auch für diese Fahrt müsst ihr aber acht Stunden einrechnen. Mehr zu Entfernungen und Reisezeiten in Marokko erfahrt ihr in unserem Hinweis-Beitrag!

Tatsächlich ist es so, dass die meisten Wüstenbesucher eine Tour direkt von Marrakesch aus gebucht haben. Diese zweitägige (Zagora) oder dreitägige (Merzouga) Tour beinhaltet dann die Anfahrt von Marrakesch aus, eine Nacht in der Wüste und am nächsten Tag die Rückfahrt nach Marrakesch. Nach Merzouga ist dann auf der Hinfahrt noch eine weitere Nacht dabei, häufig in Ait Ben Haddou.

Pierre auf dem Dromedar in Erg Chebbi
Pierre auf dem Dromedar in Erg Chebbi (sorry für den Farbfilter, das war das Handy -.-)

Wir finden diesen Ansatz mit Marrakesch als Start- und Endpunkt aber nicht optimal. Drei Tage sind einfach zu schade, um zwei davon eingepfercht in einem engen Schrotthaufen durch Marokko gehetzt zu werden und dann nur eine Nacht in der Wüste zu verbringen. Wenn irgendwie möglich solltet ihr diese Wüstentour in einen Rundtrip durch das Land einbinden und euch auch mehr Zeit nehmen als eine Nacht in der Wüste.

Denn davon abgesehen, was andere empfehlen, ist doch die eigentliche Frage: Was willst DU überhaupt in der Wüste? Daran solltest du deine Entscheidung festmachen, wohin du fährst und für wie lange.

Balanceakt wischen Tourismus und Authentizität

Für die einen gehört es beim Trip nach Marokko dazu, auch mal einen Fuß in den Wüstensand gesetzt zu haben. Oder vielleicht sind es die reizvollen Fotos, die man dort machen kann (sei es von der Wüste oder von sich selbst in der Wüste).

Uns ging es nicht darum, einfach mal in der Wüste zu sein, Instagram-taugliche Fotos zu schießen, Animateure rumhüpfen zu sehen und dann weiter im Reiseprogramm. Nein, für uns war die Wüste im Voraus schon das absolute Highlight, vielleicht sogar ein Grund, überhaupt nach Marokko zu reisen.

Wir wollten die Wüste möglichst authentisch erleben: Zeit dort verbringen, ein Gefühl dafür bekommen, was Wüste ist und wie man dort leben / reisen kann. Wir wollten möglichst weit weg von der Zivilisation, dort die Stille der Wüste spüren und die vielbeschworenen sternenklaren Nächte sehen. Wir interessieren uns für die Wüste als historischen Ort der Extreme, nicht als heutigen Ort der schicken Fotos. Am liebsten hätte ich mich einer Kamelkarawane durch die Sahara angeschlossen – gibt’s aber nicht mehr, jedenfalls nicht in Marokko 😀

Übrigens: Auch bei sternenklarem Himmel kannst du Pech haben beim Stern-Watching: Wenn der helle Mond zufällig von Dämmerung bis Dämmerung am Himmel steht, siehst du auch in der Wüste von den Sternen nicht viel mehr als in der Stadt. Bei uns ging der Mond gegen 4 Uhr morgens unter, so dass wir danach noch einen faszinierenden Sternenhimmel erleben konnten. Wer darauf großen Wert legt, sollte bei der Planung des Reisetermins auch schauen, wann der Mond auf- und untergeht!

Unser Wüstencamp in der Zagora-Wüste in der Dunkelheit
Unser Wüstencamp in der Zagora-Wüste in der Dunkelheit

Klar war für uns auf jeden Fall, dass wir mit Kamelen, bzw. Dromedaren zum Camp reiten und uns nicht mit einem Allrad oder Quad hinfahren lassen. Letzteres gibt es natürlich auch, aber das ist dann mehr „Fun“ und weniger „Wüste“ (finden wir).

Wir hatten zuvor dem Reiseveranstalter gesagt, dass wir uns möglichst authentische Camps wünschen, ohne westliche Annehmlichkeiten wie eiskalte Cola, und auf Animations-Schnickschnack können wir auch verzichten. Wirklich Wüsten-authentisch ist wohl kein festes Camp zu betreiben, allein schon wegen der Sanitäranlagen, aber wir sind trotzdem zufrieden gewesen.

Sonnenaufgang in der Wüste von Merzouga
Sonnenaufgang in der Wüste von Merzouga

Klar war aber trotzdem, dass unsere Ausflüge trotz mehr Übernachtungen immer noch Mainstream-Ausflüge sind und diese Trips nicht wirklich etwas mit dem „echten Berberleben“ zu tun haben. Das Ganze ist also mehr „Glamping“ – also „Glamour-Camping“ mit fest installierten Zelten und Betten, für uns zubereitetem Essen und einfachen Sanitäranlagen.

Dass es Anbieter gibt, die doch eine wirklich authentische Erfahrung anbieten, ganz ohne Touristen-Tamtam und dafür nah an der Realität des Berberlebens in der Wüste, erfuhren wir leider erst später. Diese Touren sind aber natürlich auch ein Vielfaches teurer – würde sich aber denke ich lohnen, wenn man solche Erfahrungen sucht.

Chancen auf schöne Erlebnisse erhöhen

Echte Einsamkeit in dem Sinne, dass man Tage vom nächsten Menschen weg ist, gibt es jedenfalls weder in Erg Chebbi noch in den üblichen Touristencamps der Wüste im Draa-Tal. Trotzdem kann man die Stille fühlen und das Gefühl bekommen, ganz „weg zu sein“. Und auch mit echten Bebern und ihren Traditionen kann man in Berührung kommen.

Wer nur fürs Foto und die Erzählung, in der Wüste übernachtet zu haben, in die Wüste geht, dem reicht natürlich eine Nacht. Und ja, da mag Merzouga besser geeignet sein, denn fotogen ist Erg Chebbi wirklich, oh ja. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, wird kaum glauben, dass die Dünen je nach Lichteinfall völlig andere Farben haben. Das macht sie übrigens ziemlich schwierig zu fotografieren, bzw. die Farben korrekt wiederzugeben 😀

Wollt ihr in die Wüste, dann bucht wenigstens zwei Nächte!

Dringende Empfehlung von Debbie & Pierre

Wer aber mehr Wüste will als einen Sonnenuntergang, eine Nacht und einen Sonnenaufgang, der sollte unbedingt mindestens zwei Nächte buchen. Das erhöht die Chancen auf wirklich unvergesslichen Momente beträchtlich und bescherte uns die Erfahrungen, die wir gesucht haben. Ich glaube außerdem, man wird auch etwas anders vom Team behandelt, wenn man sich mehr auf die Wüste einlassen will. Wir auf jeden Fall hatten unsere besonderen Erlebnisse immer dann, wenn wir allein mit den Guides waren 😀

Bei einer Nacht kann vieles passieren, was uns einen Strich durch die Rechnung hätte machen können: Laute Mitreisende zum Beispiel (hatten wir) oder bewölkter Himmel (hatten wir auch). Allerdings – bei zwei Nächten fallen die meisten Trips in die Wüste, die ihr von Marrakesch aus buchen könnt, direkt schon mal aus. Das heißt, ihr müsst euch selbst um die Anreise zur Wüste kümmern.

Debbie mit Sand auf den Kleidern
Debbie voller Sand – nur vom Liegen im Schatten!

Ein Hinweis: Wenn ihr zwei Nächte oder mehr in der Wüste seid und keine Dusche habt, dann müsst ihr euch darüber klar sein, dass eure persönliche Salonfähigkeit deutlich leiden kann. Ihr seid in der Sahara – ihr schwitzt und ihr werdet Sand abbekommen. Wirklich, der Sand ist überall, zumindest, wenn ihr ein wenig Wind habt. Unser Tipp: Umarmt und akzeptiert den Sand, er schadet nicht! Nach dem Trip wird er abgewaschen, und in der Wüste gehört er eben dazu. Nur Vorsicht mit euren Fotoapparaten: Bei geringstem Flugsand nur mit Sandschutz hervorholen!

Von diesen Faktoren hängt ab, wie schön der Trip wird

Wie authentisch und „wüstenartig“ so ein Trip ist, hängt von mehreren Faktoren ab, die sich nicht alle beeinflussen lassen.

Die Qual der Wahl: Das richtige Camp

Erstmal natürlich ist natürlich das Camp selbst sehr wichtig, bzw. welchen Betrieb der Betreiber vorgesehen hat. Die können einfacher sein oder auch mehr Luxus bieten – da ist alles dabei. Schlimm wäre für uns gewesen, wenn wir dort lieblos Colaflaschen und ein kontinentales Frühstück ohne jeglichen Flair hingeklatscht kriegen.

Wenn ihr selbst bucht, schaut euch vorher am besten im Internet die Reviews und Bilder anderer Reisenden an, sonst könnte es ein böses Erwachen geben. Bucht auf keinen Fall einfach in Marrakesch auf der Straße einen günstigen Trip nach Merzouga oder Zagora!

Camp- oder Regions-spezifisch ist übrigens wohl auch der Umgang mit den Dromedaren. In Zagora haben die Guides mit den Tieren gesprochen, sie hier und da mal getätschelt und auch mit Brot- und Tee-Minzresten gefüttert. Teilweise war der Umgang wirklich amüsant zu beobachten 😀 In Merzouga dagegen schien es, als betrachteten die Guides ihre Dromedare als reines Werkzeug. Wir haben dort nicht erlebt, dass sie irgendeine Beziehung zu den Tieren haben oder sie überhaupt als Lebewesen behandeln. In Merzouga wurde den Kamelen auch immer ein Vorderbein hochgebunden, um sie am Weglaufen zu hindern – in Zagora band man ihnen meist nur locker einen Strick um die Vorderbeine. Das sah deutlich humaner aus.

Kamelführer gibt seinem Dromedar Brot
Kamelführer gibt seinem Dromedar Brot (Wüste von Zagora)

In beiden Wüsten hatten wir ein eigenes Zelt mit Metallbetten, Matratze und Bettzeug. Es gab gemeinsame Sanitäranlagen mit geschlechtergetrennten Toiletten – die allerdings zu wünschen übrig ließen -, keine Duschen, sowie ein gemeinsames Aufenthaltszelt für alle. Gekocht wurde auf Gas in einem weiteren, etwas abgelegenen “Crew-Zelt”.

Klar, Wasser und Abwasser in der Wüste ist etwas schwierig zu organisieren. In der Wüste zu duschen finde ich daher auch schon ziemlich abwegig. In beiden Camps ging allerdings auch in den Toilettenzelten irgendwann das Wasser aus, was zumindest ärgerlich ist, wenn sich doch 10-20 Leute wenige Toiletten und Waschbecken teilen müssen.

Unser Wüstencamp bei Merzouga
Unser Wüstencamp bei Merzouga

Klo in der Wüste ist natürlich auch irgendwie abwegig, aber eine funktionierende Lösung muss es ja aus hygienischen Gründen geben. Immerhin werden hier tagein, tagaus zahlreiche Übernachtungsgäste angekarrt, da muss man auch dafür sorgen, dass die Zustände vertretbar bleiben.

Daher ist zu empfehlen: Nehmt auf jeden Fall noch feuchte Tücher mit – die helfen auch gegen Schweiß und Sand 😀 Aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit und dem vielen feinen Sand werdet ihr außerdem eine sehr trockene Nase bekommen (und das, obwohl ich gleichzeitig an Schnupfen litt und mir die Nase ständig lief.. paradox!). Wer da empfindlich ist, der sollte sich irgendwelches Nasenspray einpacken.

Haben die Guides Bock.. oder nicht?

Diesen Faktor könnt ihr nicht beeinflussen und da helfen auch Reviews nur begrenzt. Es hängt von den Personen ab, ob sie euch spüren lassen, dass ihr blöde Touristen seid, oder ob sie sich Mühe geben, euch ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die können gelangweilt ein reines Touristenprogramm abziehen (die Berbermusik gehört da natürlich potentiell dazu) und euch quasi als “anderer Tag, gleicher Scheiß” sehen, oder sie sprechen mit euch und geben mehr als das, was eigentlich nötig ist. Wir hatten hier beides mal großes Glück!

Klar, jeden Tag wechseln die Gesichter, die Guides sehen täglich Leute kommen und gehen. Da ist es schwierig, die Distanz zu überwinden. In Merzouga hat sich die Bivouac-Crew – übrigens in beiden Wüsten ausnahmslos junge Männer – viel Mühe gegeben. Namen lernen ist zu viel verlangt, das ist klar – aber sie lernten immerhin die Gruppen und sprachen sie mit ihrer Nationalität an. “Germany! How are you?” wurden wir immer gefragt 😀 “Italia! Italia!” schallte es morgens über die Zelte, als die jungen Italiener nach ihrer Shisha-Nacht einfach nicht aufstehen wollten.

Ich jedenfalls hatte die Guides aus Merzouga schnell ins Herz geschlossen. Sie lachten und scherzten, hatten keine Berührungsängste und gaben sich viel Mühe, dass alle eine schöne Zeit hatten <3 Und sie trugen ihre Kaftane und Turbane auch nicht als reine Verkleidung im Sinne von Arbeitskleidung. Nein, sie legten die Turbane manchmal auch ab und liefen ohne durch das Camp, dann legten sie sie wieder an – ganz, wie es eben passte. Das wirkte, als würde da freier Wille dahinter stecken.

Debbie und unser Guide Said bei der Rast auf einer Oase
Debbie und unser Guide Said bei der Rast in einer Oase

Im Zagora-Camp lief es etwas anders ab. Hier schien es eine Richtlinie zu geben: Sind Touristen da, zieht euren Kaftan über und tragt immer eure Turbane. Außerdem gab es eine klarere Trennung zwischen Kamelführern und Camp-Team, so dass sich der Kontakt im Camp sowieso nur auf einzelne wenige Leute beschränkte. Das ist aber Camp-bezogen und hat nichts mit den Personen zu tun. Aber auch sonst hatte ich das Gefühl, dass sie hier allgemein etwas zurückhaltender waren – wenn auch stets höflich. Trotzdem hatten wir hier auch unvergessliche Erlebnisse – mehr dazu dann im Zagora-Bericht 😀

Ansonsten hatten wir jeweils mit einem Guide immer etwas mehr Zeit: Der zweite Tag, also der volle Wüstentag, beinhaltete jeweils einen Ausflug mit Kamelen. Hier waren wir immer allein mit dem Guide. In Merzouga fühlten wir uns mit unserem Said unglaublich wohl und das alles war weitab von jeglicher Touristen-Show <3 Abends lud er uns sogar noch zu einem exklusiv-Feuer ein!

Glück oder Pech: Die anderen Touristen im Camp

Daran könnt ihr leider nichts ändern: Wenn die anderen Touristen im Camp Idioten sind, habt ihr einfach Pech. Die können bis in die Morgenstunden mit reichlich mitgebrachtem Alkohol und lauter Musik feiern, die Klos unbenutzbar machen und allein durch ihre große Zahl die ganze Veranstaltung zu einer Massenabfertigung machen. Das wars dann mit Ruhe, Einsamkeit und Wüstenerlebnis.

Wir hatten das mittelmäßig schlimm in der zweiten Nacht in Merzouga mit einer Gruppe koreanischer Reisender und richtig heftig in der ersten Nacht in Zagora mit einer großen, britischen Reisegruppe. Das ist leider nicht zu ändern, und wenn wir nur jeweils diese eine Nacht gehabt hätten, wären wir ziemlich enttäuscht und traurig gewesen. Auch deswegen empfehlen wir: Bucht mehr als eine Nacht!!

In Zagora wurden wir für diese erste Nacht dadurch entschädigt, dass am nächsten Tag keine neuen Touristen mehr nachkamen. Wir hatten das Camp die ganze zweite Nacht nur für uns und der Campkoch zauberte zu allen Mahlzeiten exklusiv für uns “Träume aus 1001 Nacht” 😀

Alternativ kann man natürlich auch einen Trek nur für sich buchen, der dann allerdings natürlich ungleich teurer wird.

Ist Merzouga wirklich besser als Zagora?

Das kommt darauf an, welche Prioritäten man setzt. Die Dünen in Merzouga sind tatsächlich höher und bunter.

Beim Recherchieren habe ich aber immer wieder gesehen, dass Reiseblogs eindeutig Merzouga empfehlen, weil in Zagora „nur Steine“ wären und das würde sich nicht lohnen. Liest man sich diese Berichte dann durch, z.B. diesen hier, dann erfährt man, dass diese Person gar nicht in Zagora war, sondern nur in Merzouga. Tolle Empfehlung!

Sanddünen von Zagora
Touristenkarawane in der Wüste bei Zagora – so ganz stimmt es nicht, dass es in Zagora „nur Steine“ gäbe

Wahrscheinlich haben diese „Ortskundigen“ maximal von der Billigwüste direkt bei Zagora gehört und wissen gar nicht, dass anderthalb Stunden südlich von Zagora – im Gegensatz zu Merzouga mit dem überschaubar großen Erg Chebbi – eine echte Wüste liegt!

Im verlinkten Bericht steht auch noch, dass Erg Chebbi zwar keine richtige Wüste sei, sich aber anfühle wie eine und es auch nur dort richtige Wüstenerfahrungen gibt, im Gegensatz zur „enttäuschenden“ Wüste bei Zagora. Was nicht erwähnt wird, ist, dass Erg Chebbi hoffnungslos überlaufen ist – wegen genau solcher Empfehlungen.

Von morgens bis abends hört ihr immer wieder irgendwo jemand mit Quads rumbrettern. Ja – in Merzouga gibt es höhere Dünen. Wenn ihr dann aber nach oben gelaufen seid und kurz darauf kommt eine Gruppe Buggys angeheizt, deren Mitfahrer dann dort oben direkt neben euch herumtollen, dann weiß ich nicht, warum sich das anfühlen soll wie eine richtige Wüste. Es fühlt sich mehr nach Strandbad oder großem Abenteuer-Sandkasten an.

Entscheidungshilfe zu Merzouga oder Zagora

Ob nun Merzouga oder die Sahara bei M’hamid – beide Wüstenfelder sind faszinierend und einen Besuch wert, obwohl sie völlig unterschiedlich sind. Beide bieten jeweils völlig unterschiedliche Arten von Camps an, von einfach („authentic“) zu luxuriös („luxury“) ist alles dabei.

Am besten, ihr besucht beide 😀 Aber wenn nur eine Wüste, dann hängt es wirklich von euch ab.

  • Wollt ihr lieber mehr Ruhe haben und Wüste erleben – dann Zagora. Zagora ist auch nicht ganz so weit weg von Marrakesch wie Merzouga. Achtet aber darauf, dass der Trip in die Wüste bei M’hamid geht und nicht zu einem Camp direkt bei Zagora!
  • Stört es euch nicht, dass euer Camp in Merzouga nicht mitten in den Dünen liegt, sondern nur am Rand, und ihr stört euch auch nicht daran, dass Erg Chebbi als großer Abenteuer-Sandkasten angesehen wird, dann geht nach Merzouga. Denn zugegeben, die Dünen von Merzouga sind unglaublich!

Egal wohin – schaut euch genau an, welches Camp ihr wählt, damit ihr keine bösen Überraschungen erlebt.

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